Das sind unsere Methoden um unsere Schätze haltbar zu machen:
Einkochen: hier vor allem Kirschen, alle Beeren, Pflaumen, Einlegegurken, Tomatensauce, Apfelmus, Birnenmus, Marmelade, Zucchini, Knochenbrühe…
gut Einlagern, z. B. in einer Erdmiete. Das ist in unserem Fall eine eingegrabene alte Waschmaschinentrommel. Hier lagern wir z. B. rote Beete, Kohlrabi, Möhren in Sand, Sellerieknollen, Steckrüben… ansonsten lagern wir z. B. Zwiebeln und Knoblauch so, das sie fast für ein ganzes Jahr reichen. Auch Kürbisse und Äpfel halten sich monatelang.
Einfrieren: Bohnen, Pilze, Brot, Beeren, Lauch, Gekochtes…also einfrieren kann man ja fast alles, deshalb kann ich die Liste nicht vervollständigen, wir frieren alles ein, was in die Kühltruhe passt.
Trocknen: hier benutze ich oft meinen Dörrer, damit trockne ich z. B. Kräuter, Äpfel und Beeren für Tee, Kräuter und Hagebutten für Tee, Apfelchips, Knollensellerie und viele andere Gemüse in klein geschnippelter Form um sie dann für Eintöpfe, Saucen oder anderweitig einzusetzen. Hier kann man oft auch die Schalen verwenden und als Gemüsebrühe-Ersatz nutzen. Brennnesselsamen als Nährstoffquelle, Pflaumen, Rosinen, Pilze, Zwiebeln, Knoblauch, Chili, Brotreste um damit Semmelbrösel zu machen. Auch hier ist die Liste nicht vollständig, denn auch fast alles lässt sich trocknen und so über Jahre haltbar machen.
Fermentieren: eine meiner Lieblingsmethoden, da man hier ganz neue Geschmacksnuancen entwickeln kann und herrlich kreativ werden kann! Hier kann es keine vollständige Liste geben, da ständig experimentiert wird. Aber unsere Klassiker sind: Sauerkraut, eine Art Kimchi, Currykohlrabi, Kefir, Frischkäse aus Dickmilch, Knoblauch in Honig, Oxymel. Fermentation ist eine optimale Möglichkeit um Reste zu verwerten.
Saft: Wir lieben selbst gepressten Apfel- oder Birnensaft. Inzwischen stellen wir einiges davon her und auch andere Säfte und Sirupe entstehen bei uns. Die Säfte werden aufgekocht und in sterilisierte Flaschen gefüllt, so dass sie dann ein ganzes Jahr halten.
Früher habe ich noch mehr eingekocht und haltbar gemacht, inzwischen merke ich aber, dass es fast das ganze Jahr etwas zu ernten gibt und das die Dinge halt wirklich am besten schmecken wenn sie frisch geerntet sind. Deshalb gehe ich lieber öfter nach draußen auf die Pirsch, was es gerade so zu finden und zu ernten gibt.



