Selbst gemachtes Massageöl

Also Massage ist doch was schönes! Und jetzt stell dir vor, dein Massageöl riecht nach deiner Lieblingsrose! Das mache ich seit einigen Jahren. Ich sammle die Blütenblätter meiner Lieblingsduftrose (es gehen natürlich alle duftenden Blüten, Lavendel eignet sich auch gut). Diese fülle ich in ein Glas und bedecke sie gut mit einem schönen Öl und schließe das Glas mit einem Deckel. Auf das Glas klebe ich einen Sticker mit dem Ansatzdatum und dem Termin zu dem es fertig sein wird. Man kann hierfür Olivenöl nehmen, ich nehme meist Mandelöl. Wenn man ein sehr fettes Öl haben möchte eignet sich z. B. auch Rhizinusöl. Das sind alles Öle die hervorragende Hautpflege bieten. Dann lasse ich das ganze für ca. drei Wochen stehen. Am Besten schüttelt man das Glas gelegentlich.

Nach den 3 Wochen seihe ich die Blüten ab (z. B. mit einem Sieb, bei feinen Blüten nutze ich einen Kaffeefilter) und fülle es in eine schöne Flasche. So habe ich den Duft meiner Lieblingsblumen im Winter bei der Massage in der Nase! Besser geht es nicht!

Übrigens kann man das auch mit Kamillenblüten und Johanniskrautblüten machen. Das so entstehende Kamillenöl kann zur Hautpflege benutzt werden. Ich verarbeite es meist weiter in eine Kamillencreme für die Hände. Das gleiche gilt für das Johanniskraut. Hier entsteht ein Rotöl, das sehr gute pflegende Eigenschaften für die Haut hat.